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©Joost Joossen-Toerisme Vlaanderen

Lekker Wissen rund um Fritten in Brügge

Einem Flamen muss man nicht mit „Low carb“ kommen. Die goldgelb frittierten und kohlenhydratreichen Kartoffelstäbchen sind Kulturgut in Flandern: man isst hier keine Pommes, es sind Fritten, bitte schön, und die Zubereitung ist eine Wissenschaft für sich. Die natürlich die Belgier erfunden haben sollen. Den Beweis tritt das weltweit einzige Frittenmuseum mit rund 400 Exponaten an, darunter eine komplette Frittenbude, in Flandern „Frituur“ genannt, an der man natürlich auch die Erdapfelstengel kosten darf. Nach dem Besuch versteht man vielleicht ein bisschen besser, welche Bedeutung die Nationalspeise hat und warum sich Flamen um Dörfer sorgen, die keine eigene „Frituur“ haben. Das Museum selbst ist im ältesten Haus von Brügge untergebracht – das angesichts der Tatsache, dass die Hauptzutat zum ersten Mal vor 10.000 Jahre in Peru und Chile angebaut wurde, geradezu jung anmutet.

Nach so viel Wissen und Information sollte man die leckersten Fritten der Stadt vor der schönsten Kulisse der Stadt genießen. Auf dem Marktplatz vor dem Belfried warten immer zwei grüne Pommeswagen auf hungrige Gäste und bieten neben Fritten auch andere frittierte Leckereien an. Zum Essen setzt man sich einfach auf eine Bank, ein Mäuerchen oder auf den Sockel des Standbildes in der Mitte des Platzes.

Nach so viel Traditionen sollte man in einem Bette nächtigen, das schon Hollywoodehren erfahren durfte. Im B&B Number 11 wurden schon einige Szenen von „Brügge sehen und sterben“ mit Colin Farrell gedreht. Ob man dadurch besser schläft, muss man selbst herausfinden.

 

Frittenmuseum
Vlamingstraat 33
Tägl. 10-17h, geschlossen am 24.12.,25.12.,31.12.,1.1.,10-21.1.
mehr goldgelb frittierte Infos

Number 11
Peerdenstraat 11
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