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Kulinarischer Musenkuss in Antwerpen
Man konnte wohl keine bessere Patronin als Euterpe finden, eine der neun Musen, deren Name „die Erfreuende“ bedeutet und die zuständig ist für Musik und lyrische Poesie. In güldener Gestalt wacht sie über dem Restaurant Euterpia im Herzen des Viertels Zurenborg in Antwerpen.
Das Restaurant befindet sich in einem luftig gebauten Herrenhaus mit einem neoklassizistischen Giebel und einer wunderschöne Terrasse, von der man auf einen großen Garten blickt. „Ich sitze gerne im Wintergarten“, sagt Tanguy Ottomer, der in Antwerpen als Fremdenführer und Personal Shopper arbeitet, „man sitzt fast im Freien, das ist ein tolles Gefühl, gerade im Herbst oder Winter.“
Auch die Nachbarschaft ist einen Besuch wert: „Es ist eine wunderschöne Gegend“, schwärmt Ottomer, „hier gibt es Unmengen kleiner Villen und Schlösser.“ Die Gegend wurde Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts von reichen Unternehmern im Stil des Art Déco bebaut. „Vor allem abends ist es hier traumhaft. Mir fehlen die Worte, es zu beschreiben“, sagt Ottomer ergriffen.
Nicht minder beeindruckend ist das Hotel Huis Ergo im Stadtzentrum, unweit des Rubenshauses. „Es bietet beste Qualität“, verspricht Ottomer. Nur drei Räume hat es, dafür bieten diese in ihrer Großzügigkeit jeden nur erdenklichen Luxus und die Eleganz des alten Antwerpens.
Restaurant Euterpia
Generaal Capiaumontstraat 2
Mi-So 19-23h
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Huis Ergo
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