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Ex-Kloster in Gent für die Kunst
Das Bijloke hat eine spannende Geschichte hinter sich. Im ehemaligen Krankenhaus und Kloster widmet man sich aber längst nicht mehr Hilfsbedürftigen und Siechen, sondern der Kultur.
Das Bijloke ist einer der Lieblingsorte von Lieve Pillen. Die Stadtführerin lebt jetzt in Berlin, aber oft, wenn sie in Gent weilt, wo sie sechs Jahre gelebt hat, besucht sie die Anlage. Das Krankenhaus entstand im 13. Jahrhundert, wurde im 19. Jahrhundert erweitert und war Lehrkrankenhaus der Universität Gent. „Doch dann stand es leer und wurde vor etwa 24 Jahren von Kunstprojekten erobert“, erzählt Pillen, „jetzt steht der ganze Komplex, renoviert und erweitert durch moderne Gebäude, der Kultur zur Verfügung. Hier ist das Stadtmuseum STAM, es gibt ein Musikzentrum, eine Kunsthochschule und der berühmte Choreograph Alain Platell mit seinem Ballets Contemporains De La Belgique hat hier seine Zentrale.“
Das STAM ist in einem Komplex untergebracht, der in seiner architektonischen Vielfalt seinesgleichen sucht: eine Abtei aus dem 14. Jahrhundert, ein Kloster aus dem 17. Jahrhundert und der Neubau aus dem 21. Jahrhundert bilden gemeinsam „eine der letzten neuen Attraktionen in Gent“, wie Pillen sagt.
Wer ein koffeinhaltiges Heißgetränk zur Stärkung benötigt, kann dies in ansprechendem Ambiente im Museumscafé zu sich nehmen. „Mir gefällt es sehr“, sagt Pillen, „es ist in einem neuen, weißen Gebäude zwischen den alten Backsteingebäuden untergebracht, sehr hell, sehr licht, mit einem schönen Innenhof.“
Schauen Sie hier eine kleine Diashow über das STAM.
STAM
Bijlokesite
Godshuizenlaan 2
Di-So 10-18h
Geschlossen Mo, 24., 25., 31.12. und 1.1.
mehr Infos
Café
Di-So 9:30-18:30h
Lust auf einen Kaffee?
Lieve Pillen macht Führungen in Berlin und für ausgewählte Gruppen organisiert sie auf Anfrage Touren nach Flandern.
Kontakt per Mail: lieve.pillen(at)t-online.de

