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Brügges verträumtester Winkel
Im Herrenhaus windet sich ein geschnitzter Handlauf im Treppenhaus empor, in der Küche steht ein offener Herd wie vor Hunderten von Jahren. Am Ende des Gartens aber, fern ab von allem, liegt ein kleines, zweistöckiges Gartenhaus aus dem 17. Jahrhundert, in dem man Zeit und Raum vergessen kann und das man ohne Zweifel als den verträumtesten Winkel Brügges bezeichnen kann. Diese Unterkunft ist Stein gewordene Poesie, die man über eine Freitreppe erklimmt. Überschreitet man die Schwelle, ist man in einem Paralleluniversum romantischer Verträumtheit, in dem die Zeit stehen geblieben scheint.
Besitzerin Francine Geldorf reist häufig nach Großbritannien und kommt dort selbst gerne in kleinen Bed and Breakfasts unter. „Ich habe mein Gartenhäuschen so eingerichtet, wie es mir selber gefällt. Ich bin eben ein bisschen altmodisch“, berichtet sie. Und so wirkt De Sterre auch authentisch und gemütlich. „Dieses Mokka und das Braun sind die original Farben. Auch das Interieur ist echt alt, hier gibt es keine nachgemachten Antiquitäten, nichts Pseudoantikes.“ Hier könnte man sogar vergessen, dass man in einer der schönsten Städte Flanderns weilt, nur wenige hundert Meter vom Markt entfernt, so abgeschirmt ist man hinter den mittelalterlichen Mauern. „Gäste setzen sich zum Fünf-Uhr-Tee auch gerne mal in den Garten. Und morgens bringe ich das Frühstück herüber.“
Für ein romantisches Dinner empfiehlt Geldof das Grandcafé de Passage. „Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, der sollte ins ‘Le Menu Belge’ gehen. Das ist wirklich sehr schick und ausgesucht“, sagt Geldof.
De Sterre
Gouden-Handstraat 3,
mehr Romantik
Grandcafé de Passage
Dweersstraaat 26
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Le Menu Belge
Dijver 7
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