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© Clemens Glade

Brügges geliebter Konzertsaal

Wie klang Musik damals vor 100, 200, 300 Jahren, als sie komponiert wurde? Eine spannende Frage, der sich Musiker wie Tom Devaere annehmen: Der Brügger Kontrabassist pflegt die historische Aufführungspraxis. „Das ist eine Bewegung aus den Sechzigern, in der viele Flamen tonangebend sind.“

Flamen wie Devaere, der neben dem Freiburger Barockorchester und dem Genter B’Rock auch bei Anima Eterna in Brügge spielt. Sie treten u.a. im Concertgebouw auf, einem roten, modernen Gebäude am Rande der Altstadt, das so gar nicht zum musealen Look der Altstadt passt und das die Brügger bei seiner Eröffnung 2002 anfangs nicht mochten.

„Jedes Mal, wenn was Neues kommt, wie z.B. das Concertgebouw, mögen die Brügger das erst einmal nicht“, sagt Devaere, „es war für sie eine Katastrophe. Aber nach einer Weile durfte man nichts mehr dagegen sagen, jetzt lieben sie es. Das ist typisch Brügge“, schmunzelt der Musiker.

Spannende Konzerte, innovative Veranstaltungen und Festivals von Weltruf haben die Brügger also längst mit dem Konzertsaal versöhnt, Events wie das alljährlich stattfindende MA-Festival für alte Musik, auf dem auch Devaere mit einem seiner vier antiken Kontrabasse musiziert, spielen längst eine wichtige Rolle im Kulturleben der Stadt.

Nach all der großen Kunst lädt Deavere seine Batterien in der Taverne The Green unweit der Bühne mit einem Bierchen und einer Portion Spaghetti Bolognese wieder auf, die Art Kneipe übrigens, die die Brügger seit jeher und ohne Wenn und Aber lieben.

Schauen Sie hier eine kleine Diashow über das Concertgebouw.

 

Concertgebouw Brügge
‘t Zand 34
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Infos über Tom Devaere

Taverne The Green
t’ Zand 25
Di & Mi geschlossen

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