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Auf Spuren des Königs in Oostende

Oostende ist ja die Königin unter den Bädern und so verwundert es auch nicht, dass hier eine echte Monarchin begraben liegt. Der erste König von Belgien – übrigens ein Deutscher aus dem Geschlecht derer von Sachsen-Coburg-Gotha – war hier gern zu Gast und seine Frau Louise-Marie fand ihre letzte Ruhe in der neogotische St. Petrus- und St. Pauluskirche. Das Gotteshaus wurde nach dem Vorbild des Kölner Doms und der Wiener Votivkirche errichtet, nachdem seine Vorgängerkirche einem Brand zum Opfer fiel. Das Mausoleum der Königin befindet sich in der Kapelle hinter dem Hauptaltar, sie starb in Oostende im Jahr 1850.

Royale Wege beschreitet man auch beim Lustwandeln durch die fast 400 Meter langen Königlichen Galerien, die im Auftrag von Leopold II entstanden. Sie verbanden die Königliche Villa mit der Rennbahn und wurden 1906 vollendet. Das Besondere: Sie bestehen aus einer zweiteiligen Konstruktion, die durch eine Glasscheibe getrennt sind. Je nach Windrichtung können so die Spaziergänger wählen, auf welcher Seite sie flanieren möchten und sind so vor dem Wetter geschützt.

Königlich speisen kann man auch im nahen Restaurant Périgord. Es gehört zum Hotel Thermae Palace. Samstags findet hier ein kulinarisches Erlebnis in Form eines Candlelight Dinner Dance mit einem 6-Gänge-Menü und Live-Musik statt. Sonntags kann man das Schlemmen bei der „Büffetiade“, einem vorzüglichen Büffet für echte Feinschmecker, fortsetzen.

 

St. Peter- und St. Pauluskirche
St. Peter- und St. Paulusplatz
Mo-So 8.30-11.45 und 15-18h

Königliche Galerien
Zeedijk

Restaurant Périgord
Hotel Thermae Palace
Koningin Astridlaan 7,
Mo-So 7-10, Fr 19-21:30, Sa 12-14, 20-24, So (Büffetiade) 12:30-16h
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